Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, in der letzten Zeit häuften sich Gerüchte um eine sich epidemisch ausbreitende Krankheit - Seuche. Unsere Redaktion hat die Verpflichtung zur Wahrheit und Offenheit und sich deswegen entschlossen den Gerüchten nachzugehen.
Aus allen Teilen des Heiligen römischen Reiches ereilten uns Erzählungen, Anekdoten und Geschichten von Menschen die verschwunden sein sollen. Die Entscheidung für einen Ort auf den wir unsere Nachforschungen beginnen sollten fiel nicht leicht.
Wir haben uns für Amstetten entschieden, da eine Redaktionsmitarbeiterin dort damit konfrontiert wurde.
Nachwuchsreporterin Gitti von Machtjanix machte sich auf den Weg.
Sie fand verwaiste Wirtshäuser, weinende Händler die ihre Waren nicht loswurden und verfallende Häuser, auf dem Weg dorthin
In Amstetten traf sie den Medikus Dr. Schaber-Nack, der ihr erklärte dass die Menschen nicht nur verschwunden sein, sondern die Friedhöfe sich damit füllen würden. Wortwörtlich sagte er "daran sind bisher mehr Menschen verendet als im Kriege, es sei aber kein schlimmer tot, keinen dieser
Als Jungreporterin Gitti von machtjanix dann in Linz ankam um den berühmten Professor Dr. med. Ikus zu befragen konnte der über die Aussagen seines Kollegen vom Lande nur milde lächeln.
"Es sei" so meinte er "schockierend wie blind der Wald und Wiesen Kollege im allgemeinen sei, deutlich Signale der Seuche seien wirre Aussagen die bisher noch von Sprachwissenschaftlern geprüft würden. Alle Patienten, aus allen Regionen litten unter Wahnvorstellungen die sich zeigten in Sätzen wie "ich habe nächste Woche kein Netz" denn nur 10 % der Patienten die sich so äußerten waren Fischer. Auch "ich habe Stress", "ich bin im Urlaub", "die Kurzarbeit ist zu Ende" und "ich hab Klausuren" kommen immer wieder vor, momentan prüfen wir noch was Kurzarbeit, Urlaub, Stress und Klausuren sind. Viele Patienten machen den Fehler Genesung im Kloster zu suchen, und bleiben für immer dort.
Da von den Patienten immer wieder die Buchstaben „RL“ in diesem Zusammenhang verwendet werden, haben wir uns dazu entschieden diese Seuche auch so zu nennen – unsere Bürger leiden zunehmend an RL.
Es wird gewarnt sich dringend mehr als nur einmal wöchentlich der Kurzweil in einem Wirtshaus hinzugeben. Bisherige Studien ergaben das Menschen die sich regelmässig in Wirtshäusern, an Seen in Wäldern oder auf Marktplätzen tummel deutlich seltener von der Seuche befallen werden. Der genaue Zusammenhang sei noch unklar, das er besteht würde aber immer deutlicher.
Deshalb unser Aufruf an alle Bürger: „ Geht in die Wirtshäuser, erlebt die Geselligkeit und ihr seit geschützt gegen die neue Seuche RL – gebt ihr keine Chance“
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Text von Vilya-vonDunkelmoor
Idee: ( gemopst, geklaut, gehört in Amstetten) Dorie von und zu Aquila
18.02.2010
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